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Newsletter China
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Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns sehr, Ihnen heute die neue Ausgabe unseres China-Newsletters der icunet zusenden zu dürfen. Als Team im China-Kompetenz-Zentrum informieren wir Sie regelmäßig über interessante Themen und Entwicklungen in China.

Viel Vergnügen beim Lesen der Artikel und interessante Einblicke wünscht das Team des icunet-China-Kompetenz-Zentrums!



In dieser Ausgabe lesen Sie:
Wussten Sie schon... von der Rückkehr der Fahrräder in China?
Tasting China:
Chinesische Pizza-eine Peking Spezialität

Wussten Sie schon... von der Rückkehr der Fahrräder in China?

In den 1980ern erlebten die chinesischen Fahrräder ihre Blütezeit und seit Ende 1990er verlor man sie immer öfter aus den Augen. Jetzt wird die Rückkehr der Fahrräder angestrebt.

In den 70ern und Anfang der 80er waren die Menschen sehr stolz darauf, wenn sie ein Fahrrad besaßen. Die Marke „Forever“(Yong Jiu) war besonders berühmt. Ein Fahrrad, eine Armband-Uhr und eine Nähmaschine gehörten zur damaligen Standardausstattung, wenn man heiratete. Fahrräder wurden die am meisten benutzten Verkehrsmittel der Chinesen. Durch den spektakulären Radverkehr in der Verkehrsspitzenzeit wurde China das „Reich der Fahrräder“ genannt. In den gesamten 1980ern fuhren 6,2 von 10 Menschen täglich in Beijing auf Fahrrädern. Die Drahtesel waren für die Chinesen so wichtig, dass sie sogar als diplomatische Geschenke von der chinesischen Regierung verwendet wurden.  
 
Mit der Entwicklung der Automobilindustrie seit den 1990ern wollen sich immer mehr Chinesen von „Zwei-Rad-Antrieb“ in Richtung „Vier-Rad-Antrieb“ bewegen. Das Image der Fahrräder veränderte sich mit dieser Entwicklung: Sie waren nicht mehr die praktischsten Verkehrsmittel, sondern wurden als Verkehrsstörer und Unfallverursacher gesehen. Weitere Regierungsmaßnahmen wurden in den Städten durchgesetzt, um die Benutzung der Fahrräder zu beschränken. Das Unternehmen der „Forever“-Fahrräder schrieb seit 1998 rote Zahlen und im Jahr 2000 meldete das Unternehmen fast Insolvenz an. Im Jahr 2013 fuhren täglich in Beijing nur 1,2 von 10 Menschen mit dem Fahrrad.

Allerdings werden mehr und mehr chinesische Städte mit miserablen Verkehrsstaus und Luftverschmutzung konfrontiert, eine Chance auf ein Comeback der Fahrräder. Der Aufbau eines Systems eines offiziellen Fahrradsharings wird zu einem wichtigen Tagesthema vieler städtischer Regierungen.

Der Bedarf an Fahrrädern wird von den Regierungsmaßnahmen längst nicht erfüllt, dadurch sind Online-Bikesharing-Angebote privater Unternehmen aus dem Boden geschossen. Davon sind ofo-Bike und Mobike bisher am bekanntesten. Einfach Fahrrad finden und QR-Code scannen, dann kann man sofort losstrampeln. Die Benutzung des Bikesharings ist auch günstig und kostet zwischen 1 bis 2 Yuan pro Stunde.
Heutzutage versuchen die Chinesen die Benutzung der Fahrräder neu zu definieren. Sie sind nicht mehr reine Verkehrsmittel, sondern sie repräsentieren auch einen neuen Lebensstil: sie sollen langsam ein echtes Hobby werden und verstärkt Teil von Freizeitaktivitäten sein.

Tasting China: Chinesische Pizza-eine Peking Spezialität

Pizza gehört zu den weltweit beliebtesten Gerichten. Einmal als meine Mutter „Hubing“ zum Abendessen vorgeschlagen hat, fragte mein Schweizer Stiefvater was das sei. „Die chinesische Pizza“, antwortete sie. Ich selber brauchte einen Moment, um mich wieder an das Gericht aus meiner Kindheit zu erinnern. Mir gefällt der Name „chinesische Pizza“, da es tatsächlich einige Ähnlichkeiten zwischen beiden Gerichten gibt. Der größte Unterschied ist, dass „Hubing“ in der Pfanne zubereitet wird und ohne Käse. Ich möchte euch dieses traditionelle Gericht aus Peking gern vorstellen. So einfach und so lecker!

Zutaten:

Für 3 Leute
150 g Maismehl
50 g Weizenmehl
150 g Jiu Cai (Chinesischer Schnittlauch, erhältlich im Asiensupermarkt)
Vorbereitetes Rührei (2 Eier)
1 EL getrocknete Schrimps  
1 TL Salz
1 EL fein gehackter Ingwer/Ingwerpulver
1 TL Sesamöl
2 TL Erdnussöl /Sojaöl/ Pflanzenöl

Zubereitung:

1. Zutaten für den Belag richten: Maismehl, Weizenmehl und Salz mischen, nach und nach das lauwarme Wasser zugeben, bis ein etwas klebriger und sandiger Teig entstanden ist, ca.15 Minuten ruhen lassen.

2. Die Füllung herstellen: Rührei zerkleinern. Schnittlauch waschen und in kleine Streifen schneiden. Getrocknete Shrimps, Rühreier, Schnittlauch und Ingwer mischen, nacheinander Salz, Sesamöl und Öl hinzugeben und in eine Richtung verrühren.

3. Eine beschichtete Pfanne dünn mit Öl auspinseln und erhitzen. Eine Teigportion dünn in der Pfanne mit Händen verteilen und anbraten. Nach ein paar Minuten die Mischung darauf verstreuen. Decke zu machen und weiter anbraten. Wenn der Teigboden zu hart ist, kann man ein bisschen Wasser zugeben und wieder zudecken, damit der Boden nicht zu trocken wird.

4. Nach 7-8 Minuten prüfen, ob das Ganze durchgekocht ist.

5. Teller bringen und genießen!

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Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an unsere China-Experten.

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Yuan He Dr. Wenting Sheng


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